Kreuzbein: Anatomie, Knochenmarken und Gelenkverbindungen
Os sacrum
Auch bekannt als: Os sacrum, Sacrum
Kurzantwort
Das Kreuzbein (Os sacrum) ist ein dreieckiger Knochen aus fünf verschmolzenen Kreuzbeinwirbeln. Es bildet die Hinterwand des Beckens und artikuliert oben mit L5, unten mit dem Steißbein und seitlich mit den Hüftbeinen in den Iliosakralgelenken. Durch seine Foramina treten die Sakralnerven.
Wichtige Fakten
Typ
Unregelmäßiger Knochen (verschmolzene Wirbel).
Lage
Hinteres Becken, zwischen den Hüftbeinen.
Knochenmarken
Basis, Promontorium, Ala sacralis, Foramina sacralia anteriora und posteriora, Crista sacralis mediana und lateralis, Hiatus sacralis, Cornua.
Gelenkverbindungen
Fünfter Lendenwirbel, Steißbein und Hüftbeine (Iliosakralgelenke).
3D-Modell: BodyParts3D (CC BY 4.0), Referenzanatomie eines erwachsenen Mannes. Die hervorgehobene Struktur wird zur Orientierung mit benachbarten Knochen gezeigt.
Über Kreuzbein
Das Promontorium dient in der Geburtshilfe als Orientierungspunkt. Der Canalis sacralis ist die Fortsetzung des Wirbelkanals und enthält die Cauda equina.
Klinische Bedeutung
Eine Epiduralanästhesie (kaudal) kann über den Hiatus sacralis erfolgen.
Eine Dysfunktion des Iliosakralgelenks ist eine Ursache für Kreuz- und Gesäßschmerzen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Wirbel verschmelzen zum Kreuzbein?
Fünf.
Was tritt durch die Foramina sacralia?
Die vorderen und hinteren Äste der Sakralnerven.
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