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Rückenmark: Anatomie, Aufbau und Funktion

Medulla spinalis

Auch bekannt als: Medulla spinalis, Spinal cord

Kurzantwort

Das Rückenmark ist die zylindrische Fortsetzung des zentralen Nervensystems, die von der Medulla oblongata durch den Wirbelkanal verläuft. Beim Erwachsenen endet es nahe L1-L2 am Conus medullaris und führt über 31 Paare von Spinalnerven motorische und sensible Bahnen zwischen Gehirn und Körper.

Wichtige Fakten

LageWirbelkanal, vom Foramen magnum bis etwa zur Wirbelhöhe L1-L2.
AufbauZentrale graue Substanz um den Zentralkanal, umgeben von Bahnen der weißen Substanz; Hals- und Lendenanschwellung; Conus medullaris; Cauda equina.
FunktionLeitet Signale zwischen Gehirn und Körper und vermittelt Rückenmarksreflexe.
BlutversorgungEine Arteria spinalis anterior und zwei posteriores, verstärkt durch Radikulararterien, darunter die Adamkiewicz-Arterie.
InnervationGibt 31 Paare von Spinalnerven ab: 8 zervikale, 12 thorakale, 5 lumbale, 5 sakrale und 1 kokzygeales.
3D-Modell: Rückenmark mit benachbarten Knochen

3D-Modell: BodyParts3D (CC BY 4.0), Referenzanatomie eines erwachsenen Mannes. Die hervorgehobene Struktur wird zur Orientierung mit benachbarten Knochen gezeigt.

Über Rückenmark

Die Wirbelsäule wächst stärker als das Rückenmark, sodass die unteren Spinalnervenwurzeln als Cauda equina im Kanal nach unten ziehen.

Klinische Bedeutung

Häufig gestellte Fragen

Wo endet das Rückenmark?

Am Conus medullaris, beim Erwachsenen etwa auf Höhe des Wirbels L1-L2.

Wie viele Spinalnerven gibt es?

31 Paare.

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Die Antworten stammen nur aus geprüften Anatly-Seiten und können dennoch Fehler enthalten. Keine medizinische Beratung.

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