Schulterblatt: Anatomie, Knochenmarken und Gelenkverbindungen
Scapula
Auch bekannt als: Scapula
Kurzantwort
Das Schulterblatt (Skapula) ist ein flacher, dreieckiger Knochen an der Rückseite des Brustkorbs. Es trägt die Cavitas glenoidalis für den Oberarmknochen, das Acromion, das mit dem Schlüsselbein artikuliert, und den Processus coracoideus. Auf seiner Rückfläche trennt die Spina scapulae die Fossa supraspinata von der Fossa infraspinata.
Wichtige Fakten
Typ
Platter Knochen.
Lage
Hinterer Brustkorb, über den Rippen 2 bis 7.
Knochenmarken
Spina scapulae, Acromion, Processus coracoideus, Cavitas glenoidalis, Fossa supraspinata, Fossa infraspinata, Fossa subscapularis, Angulus superior, inferior und lateralis, Margo medialis und lateralis, Tuberculum infraglenoidale und supraglenoidale.
Gelenkverbindungen
Oberarmknochen (Schultergelenk) und Schlüsselbein (Schultereckgelenk).
3D-Modell: BodyParts3D (CC BY 4.0), Referenzanatomie eines erwachsenen Mannes. Die hervorgehobene Struktur wird zur Orientierung mit benachbarten Knochen gezeigt.
Über Schulterblatt
Das Schulterblatt gleitet über die Brustwand und hat außer über das Schlüsselbein keine knöcherne Verbindung zum Rumpf, was der Schulter ihre Beweglichkeit verleiht.
Klinische Bedeutung
Skapulafrakturen sind selten und weisen meist auf ein Hochenergietrauma hin.
Eine Scapula alata entsteht durch die Lähmung des Musculus serratus anterior.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten Knochenmarken der Skapula?
Die Spina scapulae, das Acromion, der Processus coracoideus, die Cavitas glenoidalis sowie die Fossa supraspinata, infraspinata und subscapularis.
Wie ist die Skapula am Körper befestigt?
Nur durch Muskeln und durch das Schultereckgelenk mit dem Schlüsselbein.
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