Oberarmknochen: Anatomie, Knochenmarken und Gelenkverbindungen
Humerus
Auch bekannt als: Humerus
Kurzantwort
Der Oberarmknochen (Humerus) ist der lange Röhrenknochen des Oberarms. Sein runder Kopf artikuliert an der Schulter mit der Cavitas glenoidalis der Skapula, sein distales Ende bildet mit Speiche und Elle das Ellenbogengelenk. Er besitzt ein Collum chirurgicum, das Tuberculum majus und minus, eine Tuberositas deltoidea und den Sulcus nervi radialis, in dem der Nervus radialis verläuft.
3D-Modell: BodyParts3D (CC BY 4.0), Referenzanatomie eines erwachsenen Mannes. Die hervorgehobene Struktur wird zur Orientierung mit benachbarten Knochen gezeigt.
Über Oberarmknochen
Der proximale Humerus hat den größten Bewegungsumfang aller Röhrenknochen, da das Schultergelenk ein Kugelgelenk mit flacher Pfanne ist. Der Nervus radialis und die Arteria profunda brachii winden sich im Sulcus nervi radialis um den hinteren Schaft.
Klinische Bedeutung
Eine Fraktur des Collum chirurgicum gefährdet den Nervus axillaris.
Eine Schaftfraktur in der Mitte kann den Nervus radialis im Sulcus nervi radialis schädigen und eine Fallhand verursachen.
Suprakondyläre Frakturen sind bei Kindern häufig und können die Arteria brachialis gefährden.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Nerv ist bei einer Humerusschaftfraktur gefährdet?
Der Nervus radialis, weil er im Sulcus nervi radialis direkt am Knochen anliegt.
Welche Gelenke bildet der Humerus?
Das Schultergelenk (Articulatio glenohumeralis) mit der Skapula und das Ellenbogengelenk mit Speiche und Elle.
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